Radiologie-Informationssystem: Termin, Befund und Dosis in einem System
Vom Termin über die Befundung bis zu Abrechnung und Dosisnachweis: Das RIS plant, steuert und dokumentiert jeden Schritt — mandantenfähig, KI-ready, an die TI angebunden.
- IHE-konform
- Klasse IIb (MDR)
- 24/7 Service Desk
Drei Gründe.
Ein System für den ganzen Ablauf
Termin, Anmeldung, Untersuchung, Befund und Abrechnung laufen auf einer Patientenakte — statt auf sechs Listen und Zweitsystemen.
Dosismanagement inklusive
Dosisdaten kommen automatisch aus den Modalitäten, werden mit Referenzwerten (DRL) verglichen und auditfähig dokumentiert — StrlSchG/StrlSchV-konform.
Offen integriert
HL7/FHIR, IHE-Profile und Telematikinfrastruktur verbinden KIS, PACS und Zuweiser. KI-Befundassistenz und Spracherkennung docken direkt an.
In drei Schritten zum neuen RIS
- 01
Workflow-Check
Wir nehmen Ihren heutigen Ablauf auf — von der Terminvergabe bis zur Abrechnung — und benennen, wo Zeit und Nachweise verloren gehen.
- 02
Migration & Anbindung
Stamm-, Auftrags- und Befunddaten werden strukturiert übernommen; KIS, PACS und TI werden über HL7/FHIR und IHE angebunden — mit Parallelbetrieb.
- 03
Echtstart & Betreuung
Schulung, Echtstart, laufender Betrieb — auf Wunsch mit 24/7 Service Desk und Monitoring aus unseren Managed IT Services.
Häufige Fragen zum RIS
Kurz beantwortet — was IT-Leitung, Radiologie und Strahlenschutz am häufigsten fragen.
Worin unterscheiden sich RIS und PACS?
Das RIS steuert den organisatorischen Workflow der Radiologie — Termine, Aufträge, Befunde, Abrechnung und Dosismanagement. Das PACS verwaltet die Bilddaten (Archivierung und Anzeige via DICOM). easequence liefert beides aus einer Hand und verbindet es über IHE und HL7/FHIR.
Was ist Dosismanagement und was fordert EURATOM?
Dosismanagement erfasst die Strahlendosis jeder Untersuchung, vergleicht sie mit diagnostischen Referenzwerten (DRL) und dokumentiert sie auditfähig. Die EU-Richtlinie 2013/59/Euratom — in Deutschland als StrlSchG/StrlSchV umgesetzt — verpflichtet zu dieser Erfassung, Optimierung und zum Nachweis. Das RIS-Modul erfüllt diese Pflichten automatisiert.
Ist das RIS mandantenfähig für Verbünde und MVZ?
Ja. Das RIS ist mandanten- und standortfähig: Mehrere Einrichtungen werden zentral gesteuert, ihre Daten bleiben aber sauber getrennt — mit eigenem Rollen- und Rechtekonzept je Mandant.
Sind KI-Befundung und Spracherkennung enthalten?
Das RIS bindet KI-Algorithmen, Befundassistenz und Spracherkennung an. So entstehen Befunde schneller und einheitlicher, während der Echtzeitstatus im Workflow für Transparenz sorgt.
Was kostet ein RIS?
Die Kosten hängen von Nutzerzahl, Standorten und Mandanten, dem Modulumfang (z. B. Dosismanagement, Spracherkennung) und dem Betriebsmodell ab. Marktüblich bewegen sich RIS-Lösungen je nach Umfang im vier- bis fünfstelligen Bereich; den genauen Rahmen kalkulieren wir nach Analyse Ihres Workflows individuell.
Wie läuft die Migration vom bestehenden RIS?
Wir analysieren zunächst Datenbestand und Schnittstellen, migrieren strukturiert und planen einen Parallelbetrieb für die Umstellung. So bleibt der laufende Betrieb stabil, während Stamm-, Auftrags- und Befunddaten überführt werden.
Fachlich geprüft: Projektingenieur RIS & Strahlenschutz Stand: 2026-08 Quellen: HL7/FHIR, IHE, EURATOM 2013/59, StrlSchG/StrlSchV
Normen (DIN, StrlSchG/StrlSchV, MDR, IHE) ändern sich — bei konkreten Projekten prüfen wir den aktuellen Stand. Bei Fragen erreichen Sie uns direkt — telefonisch oder per E-Mail.
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